ROAS setzt den einer Werbemaßnahme zugerechneten Umsatz ins Verhältnis zu den eingesetzten Werbekosten.
ROAS setzt den einer Werbemaßnahme zugerechneten Umsatz ins Verhältnis zu den eingesetzten Werbekosten.
Sie sollte immer zusammen mit Zielgruppenqualität, Conversion, Kundenwert und Profitabilität gelesen werden.
Formel: Attributed Revenue ÷ Ad Spend.
Zähler, Nenner, Zeitraum und Segment sollten konsistent definiert sein. Bei Plattformmetriken ist zusätzlich zu dokumentieren, aus welchem System die Werte stammen.
Beispiel: 20.000 € Ad Spend werden 100.000 € Umsatz zugerechnet. Der ROAS beträgt 5,0 bzw. 500 %.
Die Richtung allein sagt wenig aus; entscheidend sind Ziel, Bezugsgröße, Segment und die angrenzenden Kennzahlen. Sie sollte immer zusammen mit Zielgruppenqualität, Conversion, Kundenwert und Profitabilität gelesen werden.
Es gibt keinen universell guten Wert. Sinnvoll sind vor allem der Vergleich mit dem eigenen Ziel, der Entwicklung über die Zeit und passenden Segmenten oder Benchmarks. Branchenwerte sollten nur genutzt werden, wenn Definition, Zeitraum und Datengrundlage vergleichbar sind.
Return on Ad Spend bildet nur einen Teil der Performance ab. Datenqualität, Definitionen, Attributionslogik und Segmentierung können den Wert deutlich beeinflussen. Für Entscheidungen sollte die Kennzahl mit ergänzenden Metriken kombiniert werden.
ROAS ist eine Media-Effizienzkennzahl, kein Profitabilitätsbeweis. Erst in Verbindung mit Marge, Neukundenanteil, CAC und Incrementality wird daraus eine belastbare Steuerungsgröße.