Share of Search misst den Anteil der Suchnachfrage nach der eigenen Marke innerhalb eines definierten Wettbewerbssets.
Share of Search misst den Anteil der Suchnachfrage nach der eigenen Marke innerhalb eines definierten Wettbewerbssets.
Brand-Metriken gewinnen vor allem im Zeitverlauf und in Verbindung mit Nachfrage- und Geschäftssignalen Aussagekraft.
Formel: Brand Search Volume ÷ Total Category Brand Search Volume × 100.
Zähler, Nenner, Zeitraum und Segment sollten konsistent definiert sein. Bei Plattformmetriken ist zusätzlich zu dokumentieren, aus welchem System die Werte stammen.
Beispiel: 25.000 markenbezogene Suchen bei insgesamt 100.000 Suchen für das definierte Wettbewerbsset ergeben 25 % Share of Search.
Die Richtung allein sagt wenig aus; entscheidend sind Ziel, Bezugsgröße, Segment und die angrenzenden Kennzahlen. Brand-Metriken gewinnen vor allem im Zeitverlauf und in Verbindung mit Nachfrage- und Geschäftssignalen Aussagekraft.
Es gibt keinen universell guten Wert. Sinnvoll sind vor allem der Vergleich mit dem eigenen Ziel, der Entwicklung über die Zeit und passenden Segmenten oder Benchmarks. Branchenwerte sollten nur genutzt werden, wenn Definition, Zeitraum und Datengrundlage vergleichbar sind.
Die Aussagekraft hängt stark von Stichprobe, Fragestellung, Zielgruppendefinition und Erhebungsmethode ab. Einzelne Messpunkte sollten nicht überinterpretiert werden.
Share of Search ist kein Ersatz für Markenforschung, aber ein leistungsfähiges Nachfrage-Signal. Interessant wird die Kennzahl vor allem im Zeitverlauf und im Vergleich zu Marktanteil und Kommunikationsdruck.