Average Search Position zeigt die durchschnittliche Position, auf der ein Ergebnis der eigenen Website bei gemessenen Google-Suchimpressionen erschienen ist.
Average Search Position zeigt die durchschnittliche Position, auf der ein Ergebnis der eigenen Website bei gemessenen Google-Suchimpressionen erschienen ist.
Search-Kennzahlen hängen stark von Query-Mix, Gerät, Land, SERP-Layout und Brand-Anteil ab. Ein Gesamtwert kann sich verändern, obwohl sich die Performance einzelner wichtiger Suchthemen kaum bewegt hat. Segmentierung ist deshalb zentral.
Search Console weist jeder Impression eine Position des obersten Ergebniselements der Website zu und bildet daraus einen Durchschnitt. Die Kennzahl ist impressionsgewichtet und kann sich durch Veränderungen im Query-Mix verschieben, selbst wenn einzelne Rankings stabil bleiben.
Für Vergleiche sollte möglichst dieselbe Datenquelle verwendet werden. Search Console, Analytics und SEO-Suites messen unterschiedliche Dinge. Rankings, Klicks und Conversions lassen sich verbinden, sollten aber nicht zu einer scheinbar einheitlichen Rohzahl vermischt werden.
Eine Seite erscheint für einen stark nachgefragten Begriff meist auf Position 3 und für viele neue Long-Tail-Queries auf Position 12. Wenn die Long-Tail-Impressionen stark wachsen, kann die durchschnittliche Position sinken, obwohl die wichtige Position 3 unverändert bleibt.
Average Position eignet sich eher für Segment- und Trendanalysen als als Website-Gesamt-KPI. Ein besserer Durchschnitt kann aus verlorener Sichtbarkeit bei schwachen Rankings entstehen. Deshalb sollten wichtige Query-Cluster und Seiten separat betrachtet werden.
Für die Steuerung lohnt eine Trennung nach Suchintention und Themencluster. Dadurch wird sichtbar, ob eine Veränderung bei strategisch wichtigen Queries stattfindet oder nur durch zusätzlichen Long-Tail-Traffic beziehungsweise Brand-Nachfrage entsteht.
Je höher eine Seite für relevante Queries erscheint, desto besser ist grundsätzlich die Chance auf Klicks. Eine pauschale Zielposition ist trotzdem wenig sinnvoll. Search Intent, SERP-Features und wirtschaftliche Relevanz unterscheiden sich stark. Wichtiger ist die Sichtbarkeit für priorisierte Suchthemen.
Die Kennzahl ist ein Durchschnitt über Impressionen und damit anfällig für Mixeffekte. Moderne Suchergebnisse bestehen zudem aus unterschiedlichen Elementen. Ein Positionswert sagt deshalb weniger über reale Sichtbarkeit aus als früher.
Organische Suche ist ein offenes System. SERP-Features, saisonale Nachfrage, Wettbewerber und Google-Änderungen beeinflussen die Werte, ohne dass die eigene Website verändert wurde. Eine gute Diagnose trennt Nachfrage, Sichtbarkeit, Klickverhalten und Conversion.
Nützlich zur Diagnose von Ranking-Veränderungen und zur Priorisierung wichtiger Query-Cluster. Für Management-Reporting besser mit SEO Visibility, Organic Clicks und Conversion verbinden.
die wichtigste Botschaft meinerseits: Ich würde Average Position nie als alleinige SEO-Erfolgskennzahl verwenden. Sie ist hilfreich, um Veränderungen zu erklären. Für Steuerung sind thematische Visibility, Klicks, qualifizierter Traffic und Conversion meist deutlich näher am Geschäft.